Arne

April, 23, 2008
Frank Carillo ist bereits seit einigen Jahrzehnten in unterschiedlichen Rollen als Musiker aktiv.  Sein Schaffen umfasst Anstellungen als Session- und Live-Musiker, aber auch erfolgreiche Band- und Solo-Erfahrungen.  Die Zeit und die vielfältigen Betätigungsfelder haben Carillo als Songwriter reifen lassen, ihm zu einer "lässigen Routine" und zu stilistischer Breite verholfen.  Im Spannungsfeld zwischen Americana-, Roots- und Blues-Rock ist sein neuer Longplayer "Someday" zu verorten, der sich als unterhaltsames, wandlungsfähiges und kurzweiliges Release präsentiert.  Nach "Bad Out There" ist es die zweite Platte, die Carillo gemeinsam mit seiner neuen Band The Bandoleros eingespielt hat.  Die Musiker agieren hörbar aufeinander eingespielt, wobei auch die Songstrukturen selbst noch einen Tick stimmiger und variabler angelegt sind.  Elemente aus dem Country, Folk oder Soul integrieren sich zwanglos und erweitern den jederzeit authentischen und "warmen" Sound.  Der dezente Einsatz einer Hammond-Orgel verstärkt immer wieder schön die Wirkungstiefe der gefühlvollen Kompositionen, die den Hörer ob ihrer Generalität und eingängigen Verträglichkeit für sich einnehmen.  Eine "Schattenseite" gibt es aber auch, denn trotz seiner stark eingängigen Schlagseite und dem Variieren zwischen akustischen und elektrifizierten Stücken bleibt Frank Carillo "wirkliche Höhepunkte" oder herausragend starke Highlights schuldig.  "Someday" ist eine Roots-Rock-Platte auf hohem Niveau, der das letzte Bisschen Außergewöhnlichkeit fehlt.

Rated:  ******* 1/2    (7 1/2 - 10)


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